„Was für eine Faszination Landsmannschaft“

Grußbotschaft des LDU-Bundesvorsitzenden Joschi Ament anlässlich des Bundesschwabenballs

Es bewege ihn immer wieder, wenn die Hymne der Ungarndeutschen erklinge und dies umrahmt von so vielen Trachtenträgern, hielt der Bundesvorsitzende Joschi Ament eingangs seiner Ausführungen fest. „Was für eine Faszination Landsmannschaft.“ Auf der Bühne stehe hier zwischenzeitlich die fünfte Generation der Ungarndeutschen in Deutschland. Das bedeute gelebte Traditions- und Brauchtumspflege. Ehrengast Fabritius habe im Januar die Gelegenheit gehabt, sich in Budapest einen Eindruck von der Gemeinschaft der in Ungarn verbliebenen Landsleute zu machen. „Ich denke, es ist unseren Freunden in Ungarn gelungen, den Funken der Begeisterung in unseren Ungarndeutschen Herzen auch in Ihrem Herzen zu entzünden. Nehmen Sie am Ende unseres heutigen Schwabenballes bitte ebenfalls solche positive Impressionen mit.“ In dem Zusammenhang setzte Ament ein Zitat der Bundesvorsitzenden der LdU in Ungarn, Frau Olivia Schubert, fort: „Unser Zusammenhalt gibt uns Hoffnung und Zuversicht zugleich, auch zukünftig für unsere gemeinsame Sache zu arbeiten.“

Bundesvorsitzender der LDU:  Joschi Ament

Der Bundesschwabenball sei immer auch Gelegenheit, die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren zu lassen, so Ament weiter. Traurig sei, dass Otto Heinek, eine Persönlichkeit, die die Geschichte und Geschicke der in Ungarn verbliebenen Ungarndeutschen seit der politischen Wende in Osteuropa mitgeprägt und mitgestaltet hatte, im vergangenen Jahr sei. Die Ungarndeutschen hätten Heinek viel zu verdanken.

Ament wies weiter darauf hin, dass die LDU in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr den Generationenwechsel an der Spitze vorangetrieben habe. Sie bestehe nun fast ausschließlich aus Mitgliedern, die der Bekenntnisgeneration angehören. In einem Zeitalter, in dem so mancher vergesse, woher die LDU komme und für was sie sich eigentlich einsetze, sei das mehr als bemerkenswert. Eine wichtige Aufgabe für die Zukunft werde es bleiben, „unser gesamtes kulturelles Erbe mit starken Partnern wie der Patenstadt Gerlingen in die nächste Generation zu transferieren.“

Text: Gerlinger Anzeiger / Bild: Foto Küster /Stadt Gerlingen

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