„Zum ehrenden Gedenken an unsere Ahnen und Wohltäter“

Grabkreuz-Park nimmt weiter konkretere Formen an

Dank zahlreicher Spenden aus dem In- und Ausland ist es den Verantwortlichen des Kulturkreises Elek gelungen, einen dritten Auftrag an den örtlichen Steinmetz zu vergeben, um weitere ca. 40 – teilweise über 100 Jahre – alte Grabkreuze vor dem Verfall zu bewahren.

Dieser alte Kindergrabstein konnte zwischenzeitlich ebenfalls gerettet werden

„Bereits im zweiten Abschnitt ist es uns gelungen, die letzten Kreuze der Cholera-Epidemie aus dem Jahre 1873 zu retten“, so Joschi Ament, der als Vorsitzender des Kulturkreises das Projekt federführend leitet.

zusammengetragene und bereits restaurierte Grabsteine

„Auch zuletzt ist es uns geglückt, zwei weitere Grabsteine aus den 1880er Jahren auf dem unzugänglichen Teil des alten Friedhofs aufzuspüren und zu bergen“, fährt Ament fort.

Gefunden im stillgelegten Friedhofsteil: ein Grabstein aus dem Jahr 1887

Ziel der gesamten Initiative ist es, so viele alte Grabsteine als nur möglich mit deutschen Inschriften und echten Eleker Familiennamen aus der Zeit vor der Vertreibung vor dem Verfall zu bewahren.

„Mit dem Verschwinden der deutschen Inschriften auf dem Eleker Friedhof verblassen unsere Wurzeln“, so Ament weiter, der deshalb weiterhin um Spenden für das einzigartige Projekt bittet.

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