„Kulturkreis und Elek digital“

Informationsaustausch mit dem Eleker Bürgermeister

„In Zeiten, in denen die Corona-Pandemie persönliche Begegnungen weiterhin nicht zulässt, nutzen auch wir zwischenzeitlich die digitalen Medien zum Informations- und Gedankenaustausch“, so der Vorsitzende des Eleker Kulturkreises in Laudenbach.

So hatte Kulturkreis-Chef Joschi Ament den Eleker Bürgermeister György Szelezsán und den Vorsitzenden der Deutschen in Elek, László Wittmann, zu einer gemeinsamen virtuellen Konferenz eingeladen.

„In erster Linie geht es uns darum, auch in dieser schwierigen Phase der Pandemie, in der wir uns befinden, den gegenseitigen Kontakt weiter intensiv zu pflegen und zu halten“, berichtet Ament und führt weiter aus, „es gibt aber auch durchaus Themen, die zwar noch in weiter Ferne liegen, die wir dennoch heute schon ansprechen wollen.“ Gemeint sei damit das geplantes Weltfreundschaftstreffen im Sommer 2022.

Nachdem das große Treffen der Eleker im Sommer 2020 coronabedingt abgesagt werden musste, und auch ein neuer Termin im August 2021 nicht gehalten werden kann, konzentrieren sich deshalb schon heute die Pläne für eine Neuauflage der Festlichkeiten auf das erste Ausgustwochenende 2022.

Ament wies im Video-Chat darauf hin, dass man bereits 2022 an die Neubesiedlung von Elek vor 300 Jahren denken solle. Zwar gelte das Jahr 1724 in der Eleker Lokalhistorie als das Gründungsjahr der Gemeinde durch Siedler aus dem Raum Unterfanken und Umgebung, jedoch seien erste Siedlungsaktivitäten bereits ab 1722 in Gyula, Elek und Sanktmartin durch den damaligen Grundherren Baron Harruckern initiiert worden.

In Sanktmartin – einer Nachbargemeinde von Elek; heute auf rumänischer Seite der Grenze gelegen – plane man diesbezüglich die Eröffnung eines Dokumentationszentrums sowie verschiedene weitere Festlichkeiten. Der Vorsitzende der Gemeinschaft der Sanktmartiner in Deutschland, Bernhard Fackelmann, sei in diesem Zusammenhang auf den Kulturkreis-Vorsitzenden zugegangen, um auf mögliche grenzüberschreitende Aktivitäten hinzuweisen. Bürgermeister Szelezsán führte hierzu aus, dass man mit den Beteiligten im Austausch bleiben wolle.

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