Zum Gedenken an die Vertreibung

Vor 20 Jahren wurde die Landesgedenkstätte in Elek enthüllt

Vor 20 Jahren, am 18. August 2001 wurde in Elek die Gedenkstätte mit landesweiter Bedeutung zur Erinnerung an die Vertreibung der Deutschen aus Ungarn eingeweiht. Diese monumentale Gedenkstätte, die an die schändlichen Ereignisse in den Jahren 1945-46 erinnert, ist ein Werk des in Szeged lebenden Bildhauers KLIGL Sándor.

Den Hintergrund bildet die Fassade eines hohen, typisch schwäbischen Hauses in Elek. Oben auf dem Dach erscheint ein Dämon, der mit einem Schwert in der Hand auf das alte Ehepaar vor der Fassade, auf die junge Frau in Tracht und ihr Kind niederschlägt und sie aus ihrem Heimatdorf vertreibt.

Die Bedeutung dieses Denkmals ist mindestens so groß, wie die große Solidarität, durch die das Denkmal entstehen konnte: Ministerien, das Komitat Békés, in- und ausländische Gemeinden, Organisationen und Privatpersonen haben für diesen Zweck gespendet.

Die Gedenkstätte ist in den letzten 20 Jahren zu einem Wallfahrtsort geworden. Im Januar 2019 wurde von der ungarischen Regierung das zentrale Gedenkprogramm anlässlich der Vertreibung und Verschleppung der Ungarndeutschen hier, an dieser Gedenkstätte abgehalten. Das Denkmal gilt unter anderen auch als zentraler Ort der offiziellen Programme der Weltfreundschaftstreffen der Eleker.

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