„Kulturkreis Elek reloaded“

Eleker in Laudenbach wagen nach der Pandemie den Neustart

„Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren haben wir unsere erste Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie absagen müssen. Viele Begegnungen – sei es anlässlich unseres Eleker Kirchweihfestes oder unseres beliebten Eleker Speckbratens – sind diesem schrecklichen Virus zum Opfer gefallen. Heute wagen wir gewissermaßen den Neustart unseres Kulturkreises Elek – aus einer soliden Position heraus, die mich zuversichtlich stimmt, dass unser Kulturkreis eine Zukunft hat“, so das Statement des Vorsitzenden der Eleker Gemeinschaft in Laudenbach Joschi Ament.

Eingeladen hatte der Vorstand des Kulturkreises Elek zur ordentlichen Mitgliederversammlung in die Bergstraßenhalle. Herzliche Begegnungen gab es zwischen Laudenbachern und auswärtigen Mitgliedern des Kulturkreises, die sich lange nicht mehr gesehen hatten. Das Telefon blieb gerade bei den älteren Vereinsmitgliedern während dieser langen Zeit des Nicht-Treffens eines der wichtigsten Verbindungsinstrumente, um den Kontakt zu einander zu halten.

„Damit soll jetzt Schluss sein, denn wir freuen uns riesig auf künftige Begegnungen und Veranstaltungen“, so der Vorsitzende, der voller Begeisterung auf das Neubeleben der Traditionsveranstaltungen der Eleker verwies. „Es soll aber auch zu Veränderungen kommen“, wie Co-Vorsitzende Susanne Mauriello verriet, denn das Eleker Kirchweihfest soll in diesem Sommer erstmals in Laudenbach ausgerichtet werden und nicht – wie in den vergangenen 35 Jahren – in Leimen-St. Ilgen. „Der Puls der Eleker schlägt in Laudenbach“, wie Vorstandsmitglied Alois Nickel es weiter formulierte.

Zum offiziellen Sitzungsbeginn begrüßte Joschi Ament neben fast 40 Vereinsmitgliedern ganz besonders den Laudenbacher Bürgermeister Benjamin Köpfle, Vertreter des Laudenbacher Gemeinderates, des Partnerschaftsausschusses Elek sowie einen Vertreter der regionalen Presse.

Nach dem Totengedenken ging Ament im Bericht des Vorstandes auf die wesentlichen Ereignisse ein, die den Kulturkreis beschäftigt hätten. „Uns ist es zumindest gelungen, über unser ELEK-INFO regelmäßig über die Aktivitäten in Laudenbach, Elek oder die ein oder andere überregionale Veranstaltung zu berichten“, so der Vorsitzende.

Ament informierte im Folgenden über die Ausfahrt zum Bundesschwabenball, die geplanten Aktivitäten in Laudenbach mit Kirchweihfest und Speckbraten sowie über die Projekte zur Renovierung der Kirche in Elek und der Erweiterung des Grabkreuzparks auf dem Eleker Friedhof. Für eine Gruppenreise zum Weltfreundschaftstreffen nach Elek im August dieses Jahres sei man noch in diversen Abstimmungsgesprächen.

Finanz-Chef Alois Nickel konnte den Bericht als Kassenwart relativ kurz halten. „Natürlich hatten wir Ein- und Ausgaben, aber sicherlich weitaus weniger als in einem normalen Jahr. Die Kassenlage ist dabei weiterhin solide und geordnet.“ Das bestätigten auch die beiden Kassenprüferinnen Elke Walter und Andrea Eck, die dann auch den Antrag auf Genehmigung der Jahresrechnungen für die zurückliegenden Jahre 2019 bis 2021 und die Entlastung des gesamten Vorstandes vorschlugen.

Laudenbachs Bürgermeister Benjamin Köpfle nutzte diese Gelegenheit für ein Grußwort und lobte dabei die Zusammenarbeit zwischen dem Kulturkreis Elek und dem 2020 neu gegründeten Partnerschaftsausschusses Elek zum Wohle der 2018 geschlossenen Städtepartnerschaft zwischen den Kommunen Elek und Laudenbach. Auch er wolle bei nächster Gelegenheit seiner Partnerstadt Elek einen Besuch abstatten. Er dankte dem bisherigen Vorstand – nach einer einstimmigen Entlastung – für die erneute Kandidatur und das deutliche Signal, sich auch in Zukunft für die Völkerverständigung zwischen Elekern und Laudenbacher engagieren zu wollen.

Einstimmig wiedergewählt wurde der Vorstand, bestehend aus Joschi Ament (Vorsitzender), Susanne Mauriello (Stellvertreterin), Alois Nickel (Kassenwart) und Timo Helwig-Thome (Schriftführer). Der Beirat, der ebenfalls ohne Gegenstimme gewählt wurde, setzt sich in der kommenden Legislaturperiode aus den bisherigen Beiratsmitgliedern Franciska Stein, Emil Olah, Norbert Olah, Martin Matter und Andrea Hack sowie dem neuen Beiratsmitglied Dieter Burkert zusammen. Nicht mehr kandidiert hatten Francesco Mauriello und Franz Hack. Joschi Ament dankte beiden für ihr jahrelanges Engagement an der Spitze des Kulturkreises.

Nach dem bisherigen Rotationsverfahren wurde Monika Burkert anstelle von Elke Walter zur zweiten Kassenprüferin – neben Andrea Eck – gewählt.

Joschi Ament dankte im Namen des kompletten Vorstandes für diesen außerordentlich bemerkenswerten Vertrauensbeweis und lud die anwesenden Vereinsmitglieder, nach einer noch vorzunehmenden Satzungsänderung und dem Schließen der Mitgliederversammlung, zum Verweilen und geselligen Beisammensein in der Bergstraßenhalle ein.

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