Wer sind die Eleker ?

Die heutige Stadt Elek wurde im Jahre 1724 vom damaligen Grundherrn Baron Johann Georg von Harruckern mit Menschen besiedelt, die zum überwiegenden Teil aus den Regionen Mainfranken und Hohenlohe stammten.

Aufgrund der außergewöhnlichen Lage, inmitten der ungarischen Tiefebene, heute nur wenige Meter von der ungarisch-rumänischen Grenze gelegen, konnte sich Elek zu einer der wohlhabendsten Gemeinden in ganz Ungarn entwickeln und war aufgrund seiner Siedlungsgeschichte als „fränkisches Bauerndorf“ bekannt.

Die Dorfgemeinschaft war so intakt, dass sich noch nach über 200 Jahren der Besiedlung die Eleker zu ihrer deutschen Herkunft bekannten und bei der amtlichen Volkszählung von 1941 über 5.700 Einwohner Deutsch als ihre Muttersprache angaben.

Diese deutschen Eleker, die fast alle nach dem Zweiten Weltkrieg aus ihrer Heimat vertrieben wurden, und deren Nachkommen bezeichnet man als Eleker.

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