„Alles hat seine Zeit“

Josef Post

Die Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland trauert um ihr langjähriges Vorstandsmitglied Josef Post.

Josef Post starb am 22. September 2017 im Alter von 88 Jahren.

Josef Post
1929 – 2017

Geboren wurde Josef Post am 23. Juli 1929 in Elek/Ungarn als Sohn der Eheleute Martin Post und Franziska geb. Wittmann.

Kindheit und Jugend verbrachte er in Elek, die abrupt 1946 mit der Vertreibung der Familie nach Deutschland endete.

Josef Post heiratete 1956 Luise geb. Noe und gründete zusammen mit ihr in Laudenbach eine Familie. Aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Sehr früh hat sich Josef Post ehrenamtlich für die Interessen der nach Deutschland vertriebenen Eleker engagiert und dabei erkannt, wie wichtig es ist, neue Kontakte – gerade zu den gewählten Vertretern hiesiger Städte und Gemeinden – zu knüpfen.

So gehörte Josef Post zu den engagierten Elekern in Laudenbach, die sich nachhaltig und erfolgreich für die Namengebung einer „Eleker-Straße“ in seiner Gemeinde einsetzten.

Ebenso sind es die Verdienste von Josef Post, dass es 1996 erstmals zu einer offiziellen Begegnung zwischen Eleks und Laudenbachs Bürgermeister kam. Aufgrund seiner intensiven Bemühungen haben sich in den vergangenen 20 Jahren daraus sehr freundschaftliche Kontakte zwischen Elek und Laudenbach entwickelt.

Josef Post war über viele Jahre hinweg aktives Mitglied des Eleker Heimatkomitees und bis 2009 auch aktives Vorstandsmitglied des Kulturkreises Elek in Laudenbach und hat damit die Geschicke der Heimatortsgemeinschaft Elek in Deutschland maßgeblich geprägt und mitgestaltet.

In Anerkennung für diese herausragenden Leistungen und besonderen Verdienste um die Eleker Heimatortsgemeinschaft wurde Josef Post 2009 die Ehrenurkunde des Eleker Heimatkomitees verliehen.

Auch die Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn ehrte Josef Post im gleichen Jahre für seine großen Verdienste um die landsmannschaftliche Arbeit mit dem Ehrenabzeichen in Silber.

Josef Post war Träger des Goldenen Siegelrings der Baron Harruckern Fachmittelschule in Elek, die ihm aufgrund seines außerordentlichen Engagements um das Wohle der Bildungseinrichtung in Elek verliehen wurde.

Für sein großes ehrenamtliches Engagement wurde Josef Post bereits zuvor mit der „Für Elek“ Verdienstmedaille ausgezeichnet, die ihn gewissermaßen zum Ehrenbürger seiner Geburtsgemeinde Elek machte.

Die Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland trauert um Josef Post.

Möge der allmächtige Schöpfer ihn in die ewige Heimat aufnehmen und ihm die ewige Ruhe geben.

 

Joschi Ament

Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland

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„Die Freundschaft wächst zusammen“

Eleker und Laudenbacher Bürgermeister knüpfen engere Bande

Anlässlich der diesjährigen Froschkerwe in Laudenbach hatte Laudenbachs Bürgermeister Hermann Lenz unter Mitwirkung des Kulturkreises Elek in Laudenbach erneut seinen Eleker Amtskollegen László Pluhár mit offiziellen Vertretern aus Ungarn eingeladen.

So gehörten zur Delegation aus Elek neben Vizebürgermeisterin Mária Heim und Notarin Eva Kerekes auch Dóra Ottlakán als Vertreterin des Deutschen Vereins in Elek und Edit Brandt als Vertreterin der Eleker Grundschule.

die beiden Bürgermeister László Pluhár und Hermann Lenz

Neben einer offiziellen Begegnung am Vorabend der Froschkerwe mit den Laudenbacher Repräsentanten – Bürgermeister Hermann Lenz sowie seine beiden Bürgermeister-Stellvertretern Dr. Gerd Duddek und Dieter Ehle – kam es am Sonntag nochmals zu einem sehr gelungenen Treffen der Gemeindevertreter in entspannter und ungezwungener Atmosphäre. Am Ende dürften wohl beide Bürgermeister dem Ansinnen engerer Verbindungen beider Kommunen einen deutlichen Schritt näher gekommen sein.

 

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„Die Eleker und der Wettergott“

Laudenbacher Froschkerweumzug endet mit Blitz und Donner

 

Die Trachtengruppe des Kulturkreises Elek in Laudenbach

Noch am späten Vormittag des ersten Septemberwochenendes, wenn an der Bergstraße traditionell der Frosch aus dem Laudenbach geangelt wird, saßen die Eleker angespannt zusammen und stellten immer wieder die Frage: „Hält das Wetter oder wird es Regen geben?“

 

Und so fanden sich in der heimlichen Zentrale des Kulturkreises Elek in der Herdichsgartenstraße in Laudenbach über 20 Trachtenträger der Eleker Gemeinschaft sowie zahlreiche weitere Fans und Zuschauer der Eleker bei trockenem Wetter, aber bedeckten Himmel ein, um am Kerwegeschehen teilzunehmen.

 

 

Mit dabei waren auch diesmal Freunde aus Elek, die wieder einmal den weiten Weg aus Ungarn auf sich genommen hatten, um gemeinsam mit den hiesigen Elekern zu feiern. Angeführt wurde die 8-köpfige Delegation dabei erneut von Eleks Bürgermeister László Pluhár, der mit seiner Gruppe der Einladung des Laudenbacher Bürgermeisters Hermann Lenz gefolgt war.

 

 

Zur gewohnten Stunde setzte sich dann der Umzug – bestehend aus 35 Gruppen und Vereinen aus Laudenbach und den benachbarten Gemeinden – durch den Ort in Bewegung. Die Sonne kam sogar zum Vorschein und verlieh dem ganzen Kerweumzug eine freudige und ausgelassene Stimmung. Doch währte diese sonnige Freude nicht ganz bis zum Schluss. Buchstäblich beim Einbiegen auf die Zielgerade in die Mittelstraße, die an diesem Wochenende den Straßennamen „Kerwegass“ führt, öffnete eine tief graue Wolke ihre Pforte über den Elekern und sorgte für einen kurzen, aber durchaus ausgiebigen Regenschauer, der mit einem lauten Donnerhall ein ach so schnelles Ende nahm wie er gekommen war.

 

Doch auch diese schaurigen Momente ließen die gesamte Mannschaft der Eleker nicht aus der Ruhe bringen. Die Gruppe fand sich in diesem Jahr in der Sängerscheuer ein und verbrachte dort den restlichen Nachmittag bis in die frühen Abendstunden bei guter Unterhaltung, Musik, Gesang und Wein. Der gelungene Abschluss trug damit einmal mehr zur guten Gemeinschaft der Eleker in Laudenbach mit bei.

 

 

Die Gruppe aus Elek

 

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Sanktanna zu Gast in Elek

HOG-Vorsitzender Johann Kerner wird in Elek empfangen

Kein Staatsakt und kein roter Teppich, aber dennoch hatte der Empfang von Johann Kerner, Vorsitzender der Heimatortsgemeinschaft Sanktanna in Deutschland, im Rathaus der Stadt Elek einen offiziellen Charakter.

v.l.n.r.: Tamás Klemm, Johann Kerner, László Pluhár, Joschi Ament

Eleks Bürgermeister László Pluhár empfing den Sanktannaer Gast zu einem etwa einstündigen Informations- und Gedankenaustausch. Weitere Gesprächsteilnehmer waren Tamás Klemm, Vorsitzender des Vereins der Deutschen in Elek sowie Joschi Ament, als Vertreter der in Deutschland lebenden Eleker.

Das Gespräch wurde zum Anlass genommen, unter anderem über mögliche gemeinsame Projekte in Ungarn, Rumänien, aber auch in Deutschland zu diskutieren.

vor dem Eleker Rathaus

Mit einer Besichtigung einiger besonderer Sehenswürdigkeiten der Stadt Elek endete der offizielle Besuch von Johann Kerner.

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„Harruckern´s Ländereien von oben“

Besondere Begegnung von Elek und Sanktmartin

Baron Johann Georg von Harruckern (1664-1742) besiedelte Anfang des 18. Jahrhunderts nach den gewonnenen Türkenkriegen seine Ländereien in der pannonischen Tiefebene des damaligen Ungarnlandes mit Siedlern aus Deutschland. Dabei zählten unter anderem auch die Ortschaften Elek und Sanktmartin zu Harruckern´s Gütern, die 1724 mit Menschen aus Unterfranken – mehrheitlich aus Gerolzhofen – besiedelt wurden.

Innenansicht der Sanktmartiner Kirche

Die Grenzziehung zwischen Ungarn und Rumänien nach dem Ersten Weltkrieg im Jahre 1920 trennte beinahe 200 Jahre lang gewachsene Familie, Freundschaft und Nachbarschaft der beiden fränkischen Bauerndörfer. Die Entwicklung beider Ortsgemeinschaften schlug damit getrennte Wege ein.

Seit dem Frühjahr dieses Jahres wurde der „kleine Grenzübergang“ zwischen dem in Ungarn gelegenen Elek und dem in Rumänien gelegenen Ottlaka einmal pro Woche wiederbelebt, sodass eine Fahrt in die angrenzende Nachbargemeinde Sanktmartin für Einheimische nun wieder problemlos möglich ist.

Hoch oben bei den Kirchenglocken

Kulturkreis-Chef Joschi Ament nutzte diese besondere Gelegenheit zu einer Kurzvisite in Sanktmartin und zur Besichtigung der dortigen römisch-katholischen Kirche.

Blick Richtung Elek

Kantor, Kirchendiener und Hausmeister zugleich, Josef Burger, einer der letzten heute noch in Sanktmartin lebenden Deutschen, begleitete den Eleker Gast durch das Gotteshaus und führte ihn bis ganz nach oben zu den Sanktmartiner Kirchenglocken. Von dort aus genoss der Eleker HOG-Vorsitzender einen wunderbaren Blick auf Harruckern´s ehemalige Ländereien.

Sanktmartins Kantor Josef Burger mit Joschi Ament vor der Sanktmartiner Kirche

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„Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben, sondern dankbar sein dafür, dass wir sie gehabt haben“

Veronika Schimpl

 

Die Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland trauert um die Ehrenvorsitzende des Eleker Heimatkomitees. Frau Veronika Schimpl geb. Wittmann starb am 26. August 2017 im Alter von 85 Jahren.

 

Veronika Schimpl
1932 – 2017

 

Veronika Schimpl war bereits seit frühester Jugend ab 1946 mit der Gemeinschaft der Eleker in Deutschland verbunden und hatte zusammen mit den Eltern nach den Kriegswirren und der Vertreibung aus Ungarn gewissermaßen ab der „Stunde Null“ die HOG Elek mit aufgebaut.

 

Viele Jahre später, als sich 1976 das Eleker Heimatkomitee formal konstituiert hatte, war sie nicht nur Gründungsmitglied, sondern mit Rat und Tat an der Seite ihres Mannes Dr. Michael Schimpl, der als gewählter Erster Vorsitzender die Geschicke der Heimatortsgemeinschaft Elek lenkte und maßgeblich mitgestaltete.

 

Nach dessen viel zu frühen Tod übernahm Veronika Schimpl selbst die Führungsverantwortung der HOG Elek und war von 1987 bis 2005 die Erste Vorsitzende des Eleker Heimatkomitees.

 

Nach ihrem Rückzug aus der ersten Reihe wurde Veronika Schimpl 2005 zur Ehrenvorsitzenden des Eleker Heimatkomitees ernannt.

 

Für ihre großen Verdienste um die landsmannschaftliche Arbeit wurde sie unter anderem seitens der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn mit den Ehrenabzeichen in Silber und Gold geehrt.

 

Zu ihren herausragenden Leistungen um die Gemeinschaft der Eleker gehört zweifelsohne der Ausbau der patenschaftlichen Verbindung zu Leimen-St. Ilgen. Sie war die Identifikationsfigur der Eleker in St. Ilgen und hat dies bei zahllosen Veranstaltungen immer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

 

Ohne ihren Einsatz und ihr Engagement hätte die Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland sicherlich nicht diesen gesellschaftlichen Stellenwert eingenommen, den sie heute hat.

 

Die Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland trauert um Veronika Schimpl.

 

Möge der allmächtige Schöpfer sie in die ewige Heimat aufnehmen und ihr die ewige Ruhe geben.

 

 

 

Joschi Ament

Gemeinschaft der Eleker und Almáskamaráser in Deutschland

Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Ungarn

 

 

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Eleker Gold zum Reinbeißen in Laudenbach

6. Laudenbacher Speckbraten der Eleker

 

„Wenn er so richtig goldgelb ausgebraten ist, dann schmeckt das Stück Eleker Speck am besten“, verriet Norbert Olah, der zusammen mit seiner Vorstandskollegin Andrea Hack das Führungsduo für die Ausrichtung des diesjährigen 6. Laudenbacher Speckbraten darstellte.

Zusammen mit den weiteren aktiven Helfern vor Ort – unter anderem Sandra Olah, Susanne Mauriello, Franciska Stein sowie Sven Werthwein, Markus Schönstein, Francesco Mauriello und Emil Olah – war ein wunderbarer Nachmittag vorprogrammiert.

Vorsitzender Joschi Ament begrüßte bei herrlichem Sommerwetter die Freunde der Eleker Kultur am Sportplatz der TG-Halle in der Eleker Straße und freute sich besonders darüber, dass auch etliche Gemeinderäte den Weg zu den Elekern gefunden hatten.

„Sie signalisieren uns, dass wir mit unseren Programmen in Laudenbach einen festen Platz haben“, so Ament, der nach seinem Grußwort im wahrsten Sinne das „Feuer frei“ gab.

Mit nahezu 100 Mitgliedern, Freunden und Gästen der Eleker Kultur entwickelte sich ein wunderbarer Nachmittag mit vielen interessanten Gesprächen an der Feuerstelle rund um das Speckbraten oder an den vollbesetzten Tischen im Festzelt.

Gegen Abend, als sich das Zelt der Eleker so langsam leerte, waren sich die Verantwortlichen des Kulturkreises einmal mehr einig. „Das Speckbraten gehört nicht nur zu unserer Kultur, sondern auch zum festen Bestandteil des Laudenbacher Ortsgeschehens!“


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